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... auf dem Weg ins Leben

Das Bild zeigt den Auferstandenen, wie er am Ostermorgen Maria Magdalena erscheint. Der Auferstandene ist in Nebel gehüllt, was das Geheimnisvolle des Geschehens unterstreicht. Er wendet sich Maria Magdalena zu, die ganz erstaunt scheint, aber dennoch die Arme öffnet und damit die Begegnung mit dem Auferstandenen zulässt. Im Hintergrund sehen wir das leere Grab, dessen Zugang aufgesprengt ist, um den Auferstandenen ins neue Leben zu entlassen. Licht breitet sich über das ganze Bild aus und vertreibt die Finsternis von Leid und Tod.

Auffällig ist, dass die Wunden Jesu so deutlich zu sehen sind. Der Auferstandene gibt sich sozusagen an den Wunden zu erkennen. Sie leuchten dem Betrachter des Bildes geradezu entgegen. Die Auferstehung verdeckt die Wunden nicht, sondern bringt sie zum Leuchten. „Mich hat immer wieder der Gedanke berührt,“ schreibt der Philosoph Clemens Sedmak, „dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, aber die Wundmale nicht verschwunden sind. Die Wundmale werden sogar zum Erkennungszeichen. An den Wunden erkennen wir die Auferstehung. Das ist doch eine mächtige Botschaft.

Ja – in der Tat: Jesus versteckt seine Wunden nicht, sondern nimmt sie mit in das neue Leben. Wie dürfen wir das deuten? Die Auferstehung will uns sagen, dass wir als Verwundete und vom Leid Gezeichnete eine Zukunft bei Gott haben. Die Wunden, so schmerzhaft sie sind, verhindern das Leben bei Gott nicht. Wir tragen sie in das neue Leben hinein und dort werden sie verwandelt in Erkennungszeichen, an denen wir mit unserem unverwechselbaren und einmaligen Leben für immer in Gott geborgen werden.

Clemens Sedmak wendet diesen Gedanken auch auf die Corona-Krise an. Er schreibt: „Wir werden als Menschheit aus dieser Krise, die uns zu Boden geworfen hat, wieder aufstehen. Aber wir werden die Male der Krise mit uns tragen. Und diese Wundmale werden uns hoffentlich ein wenig langsamer und ein wenig behutsamer werden lassen.“ Ja – vielen Menschen auf der ganzen Welt haben die vergangenen Monate Wunden zugefügt. Viel Leid ist über die Welt gekommen und wieder einmal hat es die Schwachen und Armen weltweit am schwersten getroffen. Und einmal neu hat uns die Corona-Krise vor Augen geführt, dass es menschliches Leben ohne Leid nicht gibt. Der Auferstandene nimmt seine Wunden mit in das Leben der Auferstehung, er leugnet sie nicht. So können sie verwandelt werden.

Auch unser Leid wird durch Gottes Barmherzigkeit einmal in Segen verwandelt und wir werden mit Christus auferstehen zum neuen Leben. In diesem Jahr können wir Ostern mit der hoffnungsvollen Perspektive feiern, dass uns ein Weg zurück ins Leben offensteht. Wir sehnen uns nach diesem Leben. Wir sehnen uns nach Frieden und Glück, wir sehnen uns nach der Erfahrung von menschlicher Nähe und Gemeinschaft. Die Osterbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod, will diese Hoffnung in uns stärken.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familien, Angehörigen und Freunden frohe und gesegnete Ostern.

Ihr Pastor Michael Bollig



Bild: © Friebert Simon, in Pfarrbriefservice.de

 

 

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Die Kirchengemeinde Heilige Edith Stein besteht aus den Gemeinden St. Augustinus und St. Andreas in Tarforst und Neu-Kürenz, St. Anna in Trier-Olewig und St. Georg in Trier-Irsch. Derzeit gehören 12 000 katholische Christen zu unserer Pfarrei. Die Nähe zur Universität Trier und Neubaugebiete bringen viele junge Familien auf die Trierer Höhe. Jede unserer Gemeinden hat ein sehr eigenes Gepräge und eigene Traditionen. Diese pflegen wir und fördern gleichzeitig das Zusammenwachsen der Gemeinden.

Edith Stein, die Schutzpatronin unserer Kirchengemeinde, ist eine moderne Heilige. Ihr Leben und Wirken ist nicht in Legenden überliefert, sondern durch ihre Bücher, Zeitzeugnisse und Forschungen.

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