Firmung

Die Firmung vollendet die Taufe in der Besiegelung durch die „Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. In einem feierlichen Gottesdienst legt der Bischof (oder ein von ihm Beauftragter) jedem Firmling die Hände auf und salbt sie beziehungsweise ihn mit geweihtem Öl. Die Firmpatin oder der Firmpate begleiten ihn beziehungsweise sie.

Die Vorbereitung auf diese Feier dauert in der Regel mehrere Monate. Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren sind dazu eingeladen. Es geht auch um eine größere Mündigkeit in religiösen Fragen: das Erwachsenwerden im Glauben. Am Ende ihrer Kindheit erleben Jugendliche oft eine spannungsreiche Zeit. In dieser Phase gibt die Firmung Mut, Gelassenheit und Freiheit. Sie ist die Zusage göttlicher Kraft.

Es ist aber auch später noch möglich, das Sakrament der Firmung zu empfangen. (Die Firmung ist in der Regel Voraussetzung für einen kirchlichen Beruf). Zur Erwachsenenfirmung lädt das Bistum einmal im Jahr an einem Sonntag zwischen Ostern und Pfingsten in den Hohen Dom zu Trier ein. Zur Vorbereitung führen die zuständigen Seelsorgerinnen und Seelsorger Gespräche mit den erwachsenen Firmbewerberinnen und Firmbewerber.

Ansprechpartner für die Firmvorbereitung ist Gemeindereferent Maik Bierau.